Mittwoch, 10. Juni 2026

Spitex-Kosten: Wer bezahlt was?

Die Finanzierung von Spitex-Leistungen wirft oft Fragen auf.

Wer bezahlt welche Leistungen und welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wir geben einen Überblick.

Wer erstmals Spitex-Leistungen in Anspruch nimmt, beschäftigt sich früher oder später mit Fragen zur Finanzierung. Die gute Nachricht: Ärztlich verordnete Pflegeleistungen werden nicht allein von den Klientinnen und Klienten getragen.

 

Die Kosten werden von verschiedenen Stellen gemeinsam finanziert. Einen Teil übernimmt die Krankenkasse. Ein weiterer Anteil wird durch die Wohngemeinde beziehungsweise den Kanton getragen. Klientinnen und Klienten beteiligen sich über die gesetzlich festgelegte Patientenbeteiligung sowie über Franchise und Selbstbehalt an den Kosten.

 

Im Kanton Schwyz beträgt die Patientenbeteiligung derzeit maximal

7.65 Franken pro Tag. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind davon befreit. Auch Personen, deren Leistungen über die Invalidenversicherung, Militärversicherung oder Unfallversicherung abgerechnet werden, bezahlen keine Patientenbeteiligung.

 

Nicht alle Leistungen werden von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen. Bestimmte Unterstützungs oder Begleitangebote müssen selbst finanziert werden. Je nach Zusatzversicherung kann jedoch ein Teil dieser Kosten gedeckt sein.

 

Wer durch die Kosten finanziell belastet wird, sollte mögliche Unterstützungsangebote prüfen. Je nach persönlicher Situation können Ergänzungsleistungen oder eine Hilflosenentschädigung helfen, die Finanzierung von Spitex-Leistungen sicherzustellen.

 

Unser Tipp:

Informieren Sie sich frühzeitig über die Finanzierung Ihrer Leistungen und zögern Sie nicht, bei Unklarheiten nachzufragen. Viele Fragen lassen sich bereits in einem kurzen Gespräch klären.

 

Haben Sie Fragen zur Finanzierung von Spitex-Leistungen oder zu Ihrer Rechnung? Unser Service Center unterstützt Sie gerne.