Montag, 18. Mai 2026

Früh Unterstützung erhalten

Die Fachstelle Demenz von Spitex Höfe begleitet Betroffene und Angehörige mit individueller Beratung im Alltag.

Vergesslichkeit oder Überforderung im Alltag können erste Hinweise auf Demenz sein. Spitex Höfe unterstützt frühzeitig und unkompliziert.

Wenn vertraute Abläufe plötzlich schwieriger werden oder Angehörige Veränderungen wahrnehmen, entstehen oft viele Fragen. Viele Menschen zögern in solchen Momenten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie möchten zunächst selbst zurechtkommen oder befürchten, dass sie mit einer Anfrage gleich weitere Schritte auslösen. Genau hier setzt die Beratung der Fachstelle Demenz von Spitex Höfe an. Das Angebot ist bewusst niederschwellig. Eine erste Beratung ist kostenlos und unverbindlich möglich, auch ohne laufende Spitex-Leistungen. Es entsteht keine Verpflichtung. Wer Fragen hat oder unsicher ist, kann sich einfach melden.

 

Im Zentrum steht das Gespräch: Welche Fragen beschäftigen die Betroffenen und ihre Angehörigen? Wo zeigen sich Unsicherheiten im Alltag oder im Umgang mit der Erkrankung? Die spezialisierten Fachpersonen nehmen sich Zeit, diese Anliegen aufzunehmen und gemeinsam zu klären. So verschaffen sie sich einen Überblick über die aktuelle Situation. Sie schauen, was gut funktioniert und wo gezielte Unterstützung sinnvoll ist. Daraus entwickeln sie konkrete, alltagstaugliche Lösungen, etwa bei der Pflege, im Tagesablauf oder im Umgang mit schwierigen Situationen.

 

Die Fachpersonen unterstützen Angehörige zudem bei der Planung der nächsten Schritte und vermitteln passende Angebote in der Region, zum Beispiel Mahlzeiten-, Betreuungs- oder Entlastungsdienste. Ebenso geben sie Wissen weiter, etwa zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz oder zum Krankheitsverlauf, und stehen bei Fragen beratend zur Seite. Wenn unterschiedliche Erwartungen oder Belastungen innerhalb der Familie sichtbar werden, begleiten sie Gespräche und fördern ein gemeinsames Verständnis. Sind mehrere Fachstellen beteiligt, sorgen sie dafür, dass alle Massnahmen gut aufeinander abgestimmt sind.

 

Die Beratung richtet sich auch an Personen, die im Alltag Kontakt zu Menschen mit Demenz haben, etwa Nachbarn, Freundinnen oder Mitarbeitende von Dienstleistungsbetrieben. Auch Ärztinnen und Ärzte sowie Behörden können die Fachstelle Demenz beiziehen. Dies ist dann sinnvoll, wenn Situationen im häuslichen Umfeld schwer einschätzbar, instabil oder komplex sind.