Ein Blick über die Schulter einer diplomierten Pflegefachfrau

06.08.2019

Es ist 9.30 Uhr, als Claudia Studer im Stützpunkt der Spitex Höfe in Pfäffikon einen Zwischenhalt macht. Zu diesem Zeitpunkt hat die diplomierte Pflegefachfrau bereits fünf Einsätze hinter sich, bis zum Mittag kommen noch einmal zwei hinzu. Seit elf Jahren ist sie für die Spitex unterwegs und hat in dieser Arbeit ihren Traumberuf gefunden. «Ich schätze vor allem das selbstständige Arbeiten und den persönlichen Kontakt zu den Menschen», erzählt Claudia Studer. Dass sie diesen Beruf nicht nur gerne macht, sondern auch mit viel Feingefühl bei der Sache ist, wird insbesondere ersichtlich, als sie die Türschwelle zum nächsten Klienten übertritt. «Wie geht es Ihnen heute?», lautet die Frage von Claudia Studer, ehe sie mit den eigentlichen Arbeiten beginnt.

Der 88-jährige Mann lebt mit seiner Frau in einer kleinen Wohnung in Freienbach. Es ist Mittwoch, einer von drei Tagen in der Woche, an dem jemand von der Spitex die Vitalwerte des Mannes kontrolliert – und somit seine Ehefrau entlastet. Denn an den übrigen Tagen übernimmt die ältere Frau einen Grossteil der Arbeit: Gewicht kont-rollieren, Blutdruck messen, Pflaster wechseln. Das Ehepaar ist dankbar um die Unterstützung der Spitex, kann es doch dadurch in ihrem Zuhause wohnen bleiben und weitgehend seinen Alltag selbstbestimmt leben. Heute dauert der Besuch nicht lange – bereits nach 15 Minuten verlässt Claudia Studer die Wohnung wieder. Sie nimmt ihr Tablet hervor, notiert die Werte, schultert ihren Rucksack, desinfiziert ihre Hände – jeder Handgriff sitzt, sodass die Pflegefachfrau bei der nächsten Klientin sogar etwas zu früh klingelt.

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